Gebetsanliegen – Familie Feige

18.März 2021:
Hallo wieder aus PNG!
Vielen Dank fürs mitbeten für unseren letzten Tage. Es war eine interessante und anstrengende Zeit aber wir haben es hinter uns.
Jetzt ist alles wieder relativ normal außer dass immer noch Abgesandte von verschiedenen Provinzen vorbei kommen. ABER Das eine interessante Event folgt auf das nächste. Aufgrund der vielen Reisenden der letzten Wochen hat sich natürlich COVID rasant ausgebreitet was uns ab Mobtag in einen 3wöchigen harten Lockdown führt der von 3 Wochen soften lockdown gefolgt wird. Also es gibt immer noch viel zu beten 🤣sorry for die schlechten Nachrichten. Wir würden uns freuen wenn ihr mit dran denken könnt, dass wir gute Wege finden wie wir in nächster Zeit unsere Arbeit gestalten. Wir wollen die Zeit bewusst nutzen um Einzelne zu besuchen und mit kleineren Gruppen weiterzuarbeiten. Unser angeschlagenes Gesundheitssystem und die wirtschaftliche Lage machen uns etwas Sorgen. In einem Land wo die Leute großteils von der Hand in den Mund leben ist das schon eine brisantere Sache.
Vielen lieben Dank dir für alles drandenken und mitbeten.
16.März 2021:
Vielen Dank fürs beten! Bisher ist alles ruhig gebliebene und es lief sehr geordnet ab. Es kamen auch nicht ganz so viele Leute in die Stadt wie erwartet. Es wurden Übertragungen in den anderen districts gestartet, sodass die Leute nicht so viel reisen müssen und Corona nicht bis in die hintersten Ecken neuguineas tragen. Wir sind sehr froh dass es so gekommen ist. Heute ist die Beerdigung und morgen ist dann hoffentlich wieder alles normal und wir können mit der Arbeit wieder weitermachen.
10.März 2021:
Hallo again mit Neuigkeiten aus PNG, die Beerdigung rückt näher und die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand, alles ist aufgeräumt, Hotels ausgebucht und an jedem freien Fleck stellen Leute aus der Provinz ihr Zelt auf. Die Regierung erwartet 100.000 Besucher zum Wochenende. Die Stadt kann aber leider maximal 20.000 beherbergen und mit Essen versorgen. Dazu kommt, dass sich COVID-Fälle in den letzten Tagen stark vermehrt haben. Ein Freund bei der Regierung meinte, dass ein Lockdown nach der Beerdigung am Sonntag sehr wahrscheinlich ist. Das ist eig kein Grund zur Beunruhigung aber Lockdown in einer überfüllten Stadt mit zweifelhafter Nahrungsmittelversorgung dann aber schon eher. Wir freuen uns sehr wenn ihr für uns betet, für Sicherheit, besonnenes Handeln in der angespannten Situation und dass wir möglichst bald wieder mit unserer Arbeit weitermachen können.
01.März 2021:
Wenn du gerade eh am beten für Neuguinea bist, kannst du auch gerne an unsere Bibelschule im Hochland denken. Dort gibt es Streitigkeiten mit den vorherigen Grundstücksbesitzern - relativ normal hier. Aber du darfst gerne beten dass die Lehrer der Bibelschule genug Rückrad und gute Worte haben, dass es nicht zu weiteren Problemem kommt. Vielen vielen Dank!
1.März 2021:
New aus PNG: bisher ist alles ruhig bei uns! Vielen Dank fürs beten! In anderen Städten wurde etwas geplündert aber das war vorherzusehen. Die Beerdigung wird jetzt in unserer Straße stattfinden, weil er hier ein Haus hat - genau gegenüber von uns🙈 das heißt in den nächsten zwei Wochen kommen hier tausende Leute durch. Jetzt laufen die Vorbereitungen schon an. Heute war Feiertag - großer Tag zum aufräumen, Grass und Bäume schneiden dass alles sauber ist. Die Sicherheitslage ist ganz ok. Je mehr wir uns beteiligen in der Community desto mehr Rückhalt haben wir. Wir sind ganz zuversichtlich dass es gut wird aber PNG ist immer noch the Land of the unexpected 😉
28. Februar 2021:
Hallo Du! Heute gibts mal wieder gebetsnews aus Neuguinea: heute morgen ist der Gründungsvater und erster Primeminister Michael Somare gestorben. Anders als bei uns daheim hat das beträchtliche Folgen für das ganze Land. Die nächsten zwei Wochen wurden als offizielle Trauerzeit ausgerufen, da sind dann wahrscheinlich alle Läden geschlossen und das öffentliche Leben kommt ziemlich zum Stillstand, um dem Verstorbenen zu ehren. Wie ein Lockdown ohne Corona 😉 Wird spannend wie wir in der Zeit unsere Arbeit weiterführen können. Zu dem kommt dass Somare gegenüber von uns ein Haus hat in dem er beerdigt werden soll. Das wird eine Zeit und Nerven strapazieren. In solchen Zeiten sind die Leute oft unruhig und nicht berechenbar. Schon heute war eine hohe Präsenz von Polizei und Sicherheitsdienste in der Stadt bemerkbar, obwohl die Läden geschlossen hatten. Wir würden uns freuen wenn ihr mitbeten könntet dass es friedlich bleibt.
Vielen Dank!

Als Gemeinde im Liebenzeller Gemeinschaftsverband ist es uns ein zentrales Anliegen, die Liebenzeller Mission und ganz besonders ihre Missionare zu unterstützen. Natürlich liegen uns vor allem die Missionare am Herzen, die wir persönlich kennen. So, wie beispielsweise Manuel, Tina, Casper und Mats Feige. Manuel war von 2015 bis 2016 Praktikant im Bezirk Schopfloch. Jetzt sind sie als Missionare in Papua-Neuguinea unterwegs und erzählen dort Menschen von der lebensrettenden Botschaft von Jesus Christus. Gelegentlich erhalten wir von ihnen Briefe mit aktuellen Informationen, die wir hier mit euch teilen möchten.